Mittwoch, 26 März 2014 15:33

"Schimmelbildung in Wohnräumen"

Schimmel-BildEin Vortrag der Verbraucherzentrale      

Was tun gegen Schimmel an den Wänden? Und wodurch entstehen diese gesundheitsschädlichen Flecken? Dies war Thema eines Vortrages am 24. März, zu dem sich vierundzwanzig Mitglieder angemeldet hatten. Sie haben ihr Kommen nicht bereut. Hoch interessant und sehr praxisbezogen referierte der Energieberater Florian Lörincz über Ursachen und Wirkung des Schimmelbefalls in Wohnräumen.

So erfuhren die Teilnehmer unter anderem, dass Schimmelpilze in Wohnungen immer in Verbindung mit Feuchtigkeit auftreten. Auch andere erstaunliche Fakten: So werden in einem 4-Personenhaushalt beispielsweise täglich etwa 10 Liter Wasser, z.B. beim Kochen und Duschen, oder einfach durch die menschliche Atmung, an die Raumluft abgegeben. Wenn diese Wassermenge nicht ausreichend abgelüftet wird, kondensiert sie an der kühlen Wandoberfläche und bildet den Nährboden für Schimmelsporen. Ausführlich wurden weitere Problemfelder wie Baumängel und Bauschäden, Wärmebrücken und schlechter Beheizung angesprochen, denn auch dadurch kann eine Schimmelbildung ausgelöst werden.

Schon während des Vortrages wurde eifrig diskutiert und es zeigte sich sehr schnell, dass jeder Teilnehmer sein individuelles Problem „mitgebracht“ hatte. Es wurden Lösungsansätze besprochen, Ratschläge erteilt und auch Verabredungen für eine Vorortbesichtigung getroffen. Nach mehr als 2 Stunden ging eine gelungene, erkenntnisreiche Veranstaltung zu Ende und fast alle Teilnehmer konnten einiges an Tipps und Anregungen für ihre ganz speziellen Problemstellungen mit nach Hause nehmen.