Moderne Zukunft aus Tradition!


HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover hat eine lange Tradition: Am 28. November 1893 beschloss die Generalversammlung des Hannoverschen Bürgervereins im Cafe Rabe am Aegidientorplatz die Umwandlung in den Hannoverschen Haus- und Grundbesitzer-Verein.
Schon ein halbes Jahr später war die Zahl der Mitglieder von 121 Gründern auf 1000 angewachsen. 1915 hatte der Verein schon 4000 Mitglieder. Heute sind über 12.000 Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer bei uns organisiert.

Der Vereinssitz von HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover ist seit jeher untrennbar mit der Innenstadt verbunden: Zuerst war die Geschäftsstelle in der Baringstraße 5. 1898 zog der Verein in die Karmarschstraße 1. 1915 brauchte die Geschäftsstelle wiederum mehr Platz und zog an den Thielenplatz. 1927 schließlich wurde HAUS & GRUNDEIGENTUM selbst Hauseigentümer und erwarb die Häuser Theaterstraße 1 und 2. In der Theaterstr. 2 ist bis heute die Geschäftsstelle und das Service-Center des Vereins beheimatet.

Seit 1893 hatte HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover zwölf Vorsitzende:
» Claus Friedrich Baum (1893-1895)
» August Küster (1895-1900)
» Max Küster (1900-1919)
» Adolf Stoffregen (1919-1920)
» Dr. Wilhelm Dieckmann (1920-1934)
» Walther Schulte (1934-1945)
» Hermann Niebuhr (1946-1948)
» Oscar Custor (1949-1950)
» Gustav Böhme (1950-1962)
» Dr. Ernst Bertram (1962-1971)
» Kurt Haarstick (1971-1987).

Seit 1987 lenkt Rainer Beckmann die Geschicke des Vereins.

Im Einsatz für die Belange der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Hannovers unterstützen ihn im Vorstand: Dr. Mady Beißner (stellvertretende Vorsitzende), Hans-Christoph Mehmel (stellvertetender Vorsitzende), Karsten Klinger (Schatzmeister), Walter Heitmüller, Wilfried Lorenz MdB,  Christian Weske, Heinrich Prinz von Hannover und Dr. Claudia Winterstein.



Rückblick auf 125 Jahre Erfolgsgeschichte

1893 Die Generalversammlung des Hannoverschen Bürgervereins beschließt am 28. November im „Café Rabe“ am Aegi den Verein in einen Haus- und Grundstücksbesitzer-Verein umzuwandeln. Die erste Geschäftsstelle war in der Breite Straße 28.
1894 Schon im ersten Jahr hilft der Verein seinen Mitgliedern bei der Vermittlung von Hypotheken in Höhe von rund 400.000 Mark.
1895 Die Resonanz auf die Neugründung ist groß: Die Zahl der Mitglieder steigt von 121 Gründungsmitgliedern auf 1736.
1897 Der erste hauptamtliche Geschäftsführer wird eingestellt.
1915 Die Geschäftsführung zieht ins Kaiserhaus am Thielenplatz.
1927 Der Verein erwirbt die Grundstücke in der Theaterstraße 1 und 2 und wird erstmals selbst Hausbesitzer.
1933 Der Verein wird im NS-Staat gleichgeschaltet.
1943 Schwarzer Tag für den Verein am 8./9. Oktober: Bei dem schwersten Luftangriff der Alliierten wird das Vereinsheim in der Theaterstraße 2 zerstört.
1946 Der Verein fusioniert mit dem Lindener Hauseigentümer-Verein.
1952 Das neu errichtete Vereinshaus in der Theaterstraße 2 wird bezogen.
1968 Der Verein besteht 75 Jahre – das erste Jubiläum, das nicht von Krieg und Krisen überschattet ist. Ein beispielloser Neuaufbau liegt hinter Hannovers Haus- und Grundbesitzern: In der Stadt gibt es nun über 200.000 Wohnungen, 50.000 mehr als zu Kriegsbeginn.
1973 Die Mitgliederversammlung beschließt im Mai die Umbenennung in Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümer-Verein (HWG).
1977 Der Verein und der Mieterverein für Hannover und Umgebung e.V. gründen die MEA, die Gesellschaft zur Ermittlung und Auskunftserteilung der ortsüblichen Vergleichsmiete – bundesweit einmalig.
1980 Erstmals steigt die Mitgliederzahl auf mehr als 12.000.
1984 Die Bezirksregierung genehmigt die HAUS & GRUND Bürgerstiftung mit einem Gründungskapital von 50.000 D-Mark. Das Ziel: Die Förderung von Kunst, Wissenschaft und Forschung unter der Bildung des Heimatgedankens in der Region Hannover.
1987 Der langjährige Vorsitzende Kurt Haarstick legt sein Amt nieder. Sein Nachfolger wird der Bauunternehmer, Ratsherr und Landtagsabgeordnete Rainer Beckmann.
1988 Der Verein vergibt erstmals den mit 10.000 D-Mark dotierten „Courage“-Preis für Bürger, die durch ihren Mut und Einsatz für andere Courage bewiesen haben.
1989 Die Zeitung des Landesverbandes „Der Haus- und Grundeigentümer“ wird durch die mehrfarbige „WohnArt“ als modernes Verbandsmagazin ersetzt.
1992 Seit Mai heißt der Verein HAUS & GRUND Hannover – Verband der privaten Wohnungswirtschaft e.V. Per Satzungsänderung wird der Vorsitzende künftig von der Mitgliederversammlung direkt gewählt.
1993 Der Verein feiert sein 100-jähriges Bestehen.
1996 Die Geschäftsstelle wird nach Aus- und Umbau neu eröffnet, das Service-Center ist mit zusätzlichen Angeboten nun durchgehend von montags bis freitags geöffnet.
1996 Erstmals finden Jahreshaupt- und Herbstmitgliederversammlung im Kuppelsaal des HCC statt. Dort veranstaltet HAUS & GRUND in dem Jahr auch das erste Mal eine offene Immobilienmesse mit über 10.000 Besuchern.
1997 Premiere für den „Tag der offenen Tür“ im neuen Service-Center mit mehr als 1000 Besuchern.
1998 Der Verein gründet die Initiative „Pro Hannover“ im Kampf gegen Graffiti-Schmierereien.
2000 HAUS & GRUNDEIGENTUM klagt erfolgreich vor dem OVG Lüneburg gegen die umstrittene Müllgebührensatzung.
2001 Der Verein begründet zugunsten seiner Mitglieder Partnerschaften mit Unternehmen, die Einkaufsmöglichkeiten zu vergünstigten Konditionen bieten.
2002 Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg übergibt HAUS & GRUND die Patenschaft für den heruntergekommenen Maschsee-Pavillon, den der Verein mit Hilfe der eigenen Bürgerstiftung sanieren lässt.

Im selben Jahr wird die Maler- und Lackierer-Innung Partner im vom Verein geschaffenen Fassadenwettbewerb.
2003 Nach dem Wechsel der rot-grünen zur schwarz-gelben Landesregierung begründet der Abgeordnete und H&G-Vorsitzende Rainer Beckmann im Landtag die Notwendigkeit der Abschaffung der Wohnraumzweckentfremdungsverordnung, die das Parlament dann beschließt.
2004 Der Vorstandsvorsitzende Rainer Beckmann ruft in der Herbstversammlung die Mitglieder auf, wegen der geplanten Erhöhung der Müllgebühren um 20 Prozent Widerspruch gegen die Bescheide einzulegen.
2005 Start der Kampagne „110 für 110“ im Kampf gegen die Verschandelung von Häusern und Gebäuden durch Sprayer – wer Täter auf frischer Tat erwischt und die Polizei anruft bekommt 110 Euro.
2006 Nach scharfen Protestaktionen der Vereinsmitglieder werden Gas- und Strompreiserhöhungen ausgesetzt.
2007 Das Landgericht Hannover gibt einer bundesweit beachteten Sammelklage von H & G und dem Mieterbund statt, dass die Gas-Preise in der Stadt weit überhöht sind.
2007 Mit dem Neujahrsempfang des Vereins in der Galerie Herrenhausen gelingt der Durchbruch zum Wiederaufbau von Schloss Herrenhausen. Die von OB Stephan Weil dort geforderten Voraussetzungen hat der Verein mit der Gewinnung der VW-Stiftung alle erfüllen können.
2007 Vorstandssitzung des Vereins in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin mit Gesprächen über die Wohnungsmarktsituation und Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel, Bundesministern und Bundestagsabgeordneten aus der Region Hannover.
2010 Gastredner Ministerpräsident David McAllister füllt mit einem Besucherrekord von mehr als 2500 Personen den Kuppelsaal zur Herbstmitgliederversammlung.
2012 Mit Hilfe seiner Bürgerstiftung lässt der Verein nach 15 Jahren das Goldene Tor in den Herrenhäuser Gärten ein zweites Mal sanieren und vergolden.
2013 Schloss Herrenhausen ist wieder aufgebaut und wird in Anwesenheit des Niedersächsischen Ministerpräsidenten und Mitgliedern des englischen Königshauses der Öffentlichkeit übergeben.
2014 Die Protestwelle gegen die von SPD/Grünen im Stadtrat durchgesetzte Straßenausbaubeitragssatzung erreicht ihren ersten Höhepunkt. Der vom Verein beauftragte Uni-Professor Dr. Jürgen Hothan konnte den gutachterlichen Nachweis erbringen, dass die meisten Maßnahmen völlig unnötig sind.
2014 Der Verein macht erfolgreich für das Projekt „Wohnen für Hilfe“ für Studenten und Senioren mobil – in Generationen-WG’s gibt es günstigen Wohnraum für Studierende bei gleichzeitiger Hilfe im Haushalt für ältere Menschen.
2015 Der Skandal der Schwächung des Forschungsstandortes der Landeshauptstadt durch die Verlagerung des europaweit leistungsfähigsten Hochleistungsrechners an die Uni Göttingen, wird vom Verein an die Öffentlichkeit gebracht.
2016 Das sudanesische Flüchtlingscamp auf dem Weißekreuzplatz wird nach zwei Jahren Existenz geräumt. Die von HAUS & GRUNDEIGENTUM unter 930 Anwohnern durchgeführte schriftliche Umfrage ergab, dass über 70 Prozent der Befragten eine sofortige Räumung forderten.
2018 Nach Vorlage weiterer vom Verein bei Prof. Dr. Jürgen Hothan in Auftrag gegebenen Gutachten, die alle die Unsinnigkeit von Straßengrunderneuerungen nachwiesen und vielen Bürgerprotestaktionen vor Rathaus, Landtag und anderen Orten, hat nunmehr auch die Rathauskoalition aus SPD/Grünen/FDP die Abschaffung der Strabs in Aussicht gestellt.