News

News

Dienstag, 26 Januar 2021 22:41

Infobrief an die Mitglieder!

Sehr geehrtes Mitglied,

im Januar hat die Landeshauptstadt Hannover die neuen Gebührenbescheide (Änderungsbescheide) über Grundsteuer und Benutzungsgebühren versandt.

Die neue Straßenreinigungssatzung bedeutet für Viele eine ganz erhebliche Gebühren-
steigerung (zum Teil bis zu über 70 %!), die darauf beruht, dass die Reinigungsintervalle neu bestimmt bzw. erhöht worden sind z. B. von in der Regel 3 x auf in der Regel 5 x 
wöchentlich. Damit einhergehend ist die Klassenbezeichnung geändert worden von Klasse I bis VII auf die Klassen R1 bis R6.

Montag, 06 Dezember 2021 15:15

Der Koalitionsvertrag zum Thema Wohnen

Die Ampel in Berlin steht: SPD, Grüne und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Doch wie sieht dieser für den Immobilienbereich aus, was heißt das künftig für Vermieterinnen und Vermieter? Hier die wichtigsten Fakten:

  1. Mieterschutz:

Die geltenden Mieterschutzregelungen sollen evaluiert und verlängert werden. Die Kappungsgrenze in angespannten Wohnmärkten wird auf elf Prozent in drei Jahren abgesenkt – derzeit beträgt die reguläre Kappungsgrenze 20 und die abgesenkte 15 Prozent.

Die Mietpreisbremse soll bis zum Jahr 2029 verlängert werden.

Im Mietspiegel sollen künftig die Mietverträge der letzten sieben Jahre einfließen. Zum 1. Januar 2020 war der Betrachtungszeitraum bereits von vier auf sechs Jahre verlängert worden. In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern sollen qualifizierte Mietspiegel verpflichtend werden.

Um die Ursachen drohender Wohnungslosigkeit zu beseitigen, ist es geplant das Mietrecht, insbesondere dort wo Schonfristzahlungen dem Weiterführen des Mietverhältnisses entgegenstehen, zu evaluieren und entgegenzusteuern.

  1. Klimaschutz im Gebäudebereich:

Solarzellen auf Dächern sollen bei gewerblichen Neubauten verpflichtend, bei privaten Neubauten zur Regel werden.

Für die Teilung des CO2-Preises zwischen Vermietern und Mietern soll zum 1. Juni 2022 ein Stufenmodell nach Gebäudeenergieklassen eingeführt werden, das die Umlage des CO2-Preises nach BEHG regelt – sofern das nicht gelingt, sollen die erhöhten Kosten ab dann hälftig zwischen Vermieter und Mieter geteilt werden.

Änderungen am Gebäudeenergiegesetz (GEG) sollen dazu beitragen, die Klimaziele im Gebäudebereich zu erreichen. Ab 2025 sollen neu eingebaute Heizungen auf Basis von 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Die Neubau-Standards sollen an den KfW-Effizienzhaus 40 angeglichen werden. Bereits ab 2024 werden bei wesentlichen Ausbauten, Umbauten und Erweiterungen von Bestandsgebäuden die auszutauschenden Teile dem Standard Effizienzhaus 70 entsprechen müssen.

Das Wohngeld soll gestärkt, eine Klimakomponente eingeführt und kurzfristig einmalig erhöhter Heizkostenzuschuss gezahlt werden.

  1. Sachkundennachweis für Verwalter:

Für WEG-Verwalter, Mietverwalter und Immobilienmakler soll ein „echter Sekundennachweis“ eingeführt werden.

  1. Bauen und Wohnen:

Das Ziel ist der Bau von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr, davon 100.000 öffentlich gefördert. Die Mittel für den sozialen Wohnungsbau und die soziale Eigenheimförderung sollen erhöht werden.

Die lineare Abschreibung für den Neubau soll von zwei auf drei Prozent angehoben werden. Serielles Bauen, Digitalisierung, Entbürokratisierung und Standardisierung sollen dazu beitragen, die Kosten für den Wohnungsbau zu senken.

Geplant ist ein „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ mit allen Akteuren. Zeitnah soll eine neue Wohngemeinnützigkeit mit steuerlicher Förderung und Investitionszulagen auf den Weg gebracht werden. Sie soll nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit die Struktur der etablierten Wohnungswirtschaft ergänzen, ohne diese zu benachteiligen.

  1. Wohneigentum:

Die Hürden beim Eigentumserwerb sollen durch eigenkapitalersetzende Darlehen gesenkt und Schwellenhaushalte langfristig z.B. mit Tilgungszuschüssen und Zinsverbilligungen beim Eigentumserwerb unterstützt werden.

Montag, 06 Dezember 2021 11:57

Analyse zum Koalitionsvertrag

Nach einem in vielen Punkten zähen Ringen haben sich SPD, Grüne und FDP dann doch relativ zügig auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Doch wie ist das Ergebnis beim Thema „Mieten und Wohnen“ einzuordnen? Kurz gesagt: Dank der Liberalen konnte für Eigentümer:innen das Unsäglichste verhindert werden – die schlimmsten Forderungen von SPD und Grünen aus ihren ideologischen Wahlprogrammen wurden abgewehrt.

So hatte der Plan der Genossen vorgesehen, den Mietendeckel für ganz Deutschland einzuführen - was nichts anderes bedeutet hätte, als dass Mieterhöhungen unmöglich gemacht bzw. höchstens in Höhe der Inflation erlaubt worden wären.

Die Grünen waren für eine Öffnungsklausel im Mietrecht. Das hätte den Bundesländern ermöglicht, jeweils eigene Regelungen einzuführen. Mit dem bitteren Ergebnis, dass in einigen Ländern mit Sicherheit umgehend Vorschriften eingeführt worden wären, wie sie in Berlin unter dem Stichwort „Mietendeckel“ eine Zeit lang bereits Praxis waren.

Doch auch die FDP musste in dem Vertrag eine Kröte schlucken: Die von ihnen abgelehnte Mietpreisbremse wird bis zum Jahr 2029 verlängert. Dabei hätte sie aufgrund ihrer Wirkungslosigkeit eigentlich abgeschafft gehört und stattdessen eine Liberalisierung des Mietrechts vorgenommen werden müssen. Doch SPD und Grüne haben sich hier mit ihren staatsdirigistischen Ansichten durchgesetzt.

Für Vermieter:innen ein erheblicher Schlag ist sicherlich, dass beim Thema Mieterhöhungen die Kappungsgrenze von 15 auf 11 Prozent gesenkt wurde. Das kann vor allem bei hohen Inflationsraten problematisch werden. Daher scheinen inflationsindexierte Mietverträge, bei der sich die Miete automatisch gemäß der Inflationsrate erhöht, Wege zu sein, die Schlimmeres verhindern werden.

Verhindert haben die Freien Demokraten aber auch, dass die ortsübliche Vergleichsmiete, die Basis für die Mietpreisbremse ist, auf 20 Jahre ausgedehnt wird – so wie es die Grünen ursprünglich wollten. Das hätte für Vermieter:innen dramatische Folgen gehabt. Einer Studie zufolge wäre zum Beispiel die Durchschnittsmiete die 2020 in Berlin bei 10,62 Euro lag, im 20-jährigen Mietspiegel auf 7,09 Euro abgesenkt worden.

Im Koalitionsvertrag nimmt das Thema „Mieten und Wohnen“ keinen übermäßigen Raum ein. Und dennoch ist es für Haus- und Wohnungseigentümer:innen und Mieter:innen existenziell wichtig. Schaut man sich ihn insgesamt an, kann man feststellen: Statt einer lähmenden Weiter-so-Politik der Merkel-Ära, wäre ein großer mutiger Schritt in die Zukunft nötig gewesen.

Rainer Beckmann, Vorsitzender
Montag, 06 Dezember 2021 11:53

Novelle der Heizkostenverordnung

Das Bundeskabinett hatte im August 2021 eine Verordnung zur Novelle der Heizkostenverordnung (HeizKV) beschlossen, der der Bundesrat am 05.11.2021 zugestimmt hat unter der Bedingung, dass die Verordnung bereits nach drei Jahren evaluiert wird. Mit der Änderungsverordnung werden Vorgaben der EU–Energieeffizienzrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Im Wesentlichen geht es bei der Neuregelung um die Fernablesbarkeit der Messgeräte sowie mehr Informationen für die Nutzer.

Fernablesbarkeit von Messgeräten

Bereits installierte Zähler und Heizkostenverteiler, die nicht fernablesbar sind, müssen bis spätestens zum 31.12.2026 durch fernablesbare Geräte ersetzt werden. Eine Ausnahme gilt, wenn dies im Einzelfall wegen besonderer Umstände technisch nicht möglich ist oder durch einen unangemessenen Aufwand oder in sonstiger Weise zu einer unbilligen Härte führen würde.

Neue Mitteilungs- und Informationspflichten

Neben der Nachrüstungspflicht sieht die Verordnung auch neue Mitteilungs- und Informationspflichten vor. So müssen Gebäudeeigentümer (Vermieter und Wohnungseigentümergemeinschaften) ihren Nutzern (Mietern oder Wohnungseigentümern) ab dem 01.01.2022 monatliche Abrechnungs- oder Verbrauchsinformationen mitteilen, soweit eben schon fernablesbare Geräte installiert worden sind. Außerdem werden Gebäudeeigentümer verpflichtet, den Nutzern mit der Jahresabrechnung noch weitere Informationen zur Verfügung zu stellen wie z. B. zum eingesetzten Brennstoffmix, zu erhobenen Abgaben und Steuern sowie ein Vergleich des gegenwärtigen Energieverbrauchs des jeweiligen Nutzers mit dem Verbrauch im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Kürzungsrecht der Nutzer bei Verstößen des Gebäudeeigentümers

Nutzer können den auf sie entfallenden Kostenanteil um 3 % kürzen , wenn der Gebäudeeigentümer pflichtwidrig keine fernablesbaren Geräte installiert oder seinen Informationspflichten nicht nachkommt.

Dr. Mady Beißner

 

Geräte zur Verbrauchserfassung, die nicht fernablesbar sind

Fernablesbare Geräte zur Verbrauchserfassung

Interoperable fernablesbare Geräte zur Verbrauchserfassung

Installationspflicht

Bereits installierte Geräte können bis zum 31. Dezember 2023 verwendet werden, sofern nicht mehr als ein Gerät pro Wohneinheit ersetzt oder ergänzt wird.

Neu installierte Geräte müssen fernablesbar sein.

Fernablesbare Geräte, die nicht interoperabel sind, müssen bis zum 31. Dezember 2031 durch interoperable Geräte ersetzt werden.

Ein Jahr nach Inkrafttreten dieser Regelung müssen fernablesbare Geräte auch interoperabel und an ein Smart-Meter-Gateway anschließbar sein sowie den Stand der Technik erfüllen

Verbrauchsinformationen

nicht erforderlich

zwei Mal jährlich; ab dem 1. Januar 2022 monatlich

monatlich

Abrechnungsinformationen mit der Jahresabrechnung

erforderlich

erforderlich

erforderlich

Dienstag, 09 November 2021 12:33

Neue OBI-App für unsere Mitglieder mit tollem Sonderrabatt

OBI bietet jetzt die sogenannte „heyOBI App“ zum Herunterladen auf das Smartphone an. Kunden, die über diese App verfügen, bekommen beim Einkauf 1 Prozent Rabatt. Mitglieder von HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover kommen durch die Umstellung auf heyOBI App in den Genuss eines Sonderrabatts von 11 Prozent.

(Reduzierte Ware ist in der Regel von der Rabattierung ausgenommen.)

Wie bekomme ich die App auf mein Smartphone?

 heyOBI App finden Sie im Google Play Store /Apple App Store Ihres Smartphones.

Erste Möglichkeit:

heyOBI App herunterladen, QR-Code auf nebenstehender Anzeige scannen, nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie den zusätzlichen 10 Prozent Mitgliederrabatt in Ihrem Profil der App.  

Diese Registrierung ist bequem von Zuhause aus möglich und muss nicht zwangsläufig im Markt geschehen.

Zweite Möglichkeit:

heyOBI App herunterladen, im Service Center des jeweiligen OBI Marktes melden und einmalig ihren Mitgliederausweis zur Überprüfung vorlegen.

Was machen nun Mitglieder, die kein Smartphone haben?

 OBI arbeitet gerade an einer Lösung für dieses Problem. Aktuell können einige Märkte immer noch bei Vorlage des Mitgliedsausweises nach altem Rabattierungsverfahren arbeiten. Sollte dieses nicht mehr möglich sein, kann das Mitglied um den Ausdruck eines Nachlass-Beleges bitten, der eine nachträgliche Rabattierung ermöglicht.

Nach herkömmlichem Rabattierungsverfahren, gegen Vorlage des Mitgliederausweises, kann nur noch bis zum 28.02.2022 eingekauft werden!

Es lohnt sich also, Mitglied bei HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover zu sein.

Mittwoch, 06 Oktober 2021 13:18

Herbstmitgliederversammlung abgesagt

Liebe Mitglieder,

schweren Herzens haben wir uns dazu entschließen müssen, unsere für November 2021 geplante Herbstmitgliederversammlung abzusagen. Eine solche Veranstaltung, wie wir sie in unserem bisherigen Format hatten, muss bereits im Frühsommer geplant werden. Die zwischenzeitlich wieder gestiegenen Infektionszahlen und die damit verbundene mangelnde Planungssicherheit, aber auch die geringe Resonanz unserer Mitglieder an aktuellen Präsenzveranstaltungen trotz Hygienekonzept teilzunehmen, haben uns deutlich gezeigt: Dies ist nicht die Zeit für Großveranstaltungen.

Wir hatten sehr gehofft, unbeschwert und in großer Zahl wieder im Kuppelsaal der Stadthalle Hannover zusammenkommen zu können und bedauern es, dass wir diesen Wunsch erneut auch in diesem Jahr nicht umsetzen können.

Mittwoch, 06 Oktober 2021 13:12

Enercity bietet für Mitglieder von HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover die günstigsten Konditionen!

Liebe Mitglieder,

in unserer letzten Ausgabe der WohnArt hatten wir berichtet, dass Sie als Mitglied von HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover auch weiterhin mit dem Produkt „MitgliedsStrom“ das günstigste Preismodell von enercity erhalten. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Preise für Haus&Grund-Mitglieder noch einmal deutlich gesenkt werden. Statt einer rückwirkenden Korrektur erhalten Sie zukünftig nun weitaus höhere Rabatte - Sie profitieren also langfristig von den besseren Konditionen.

Der Preisvorteil für die Produkte „MitgliedsStrom“ und „MitgliedsGas“ erhöht sich von 7 auf 11 %! Der Rabatt von 11 % gilt ab dem 01.11.2021 und wird von enercity sowohl für Neuverträge als auch für bestehende Verträge automatisch eingestellt – natürlich wie gewohnt mit 100 % Ökostrom und klimaneutralem Erdgas.

Es lohnt sich also, Mitglied bei HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover zu werden und von einem Wechsel in die Tarife „MitgliedsStrom“ und „MitgliedsGas“ zu profitieren. Eine Information dazu erhalten Sie in unserem Service-Center in der Theaterstraße 2 oder telefonisch unter 0511 / 300 300.

Dienstag, 21 September 2021 17:25

Vermieterinnen und Vermieter gesucht!

Die Region Hannover bietet ein attraktives Förderpaket.
Informationen erhalten Sie in einem kostenfreien Online-Seminar - siehe Anzeige
Dienstag, 18 Mai 2021 15:18

„Ich war noch niemals in Paris .…“ – Virtuelle Reise

In einer Zeit, in der persönliche Mobilität eingeschränkt ist, vermisst man die Freiheiten in Europa und der Welt besonders. Reisen ins Ausland sind nur sehr eingeschränkt möglich, aber als Mitglied von HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover können Sie jetzt virtuell reisen!
Mittwoch, 05 Mai 2021 10:18

Es gibt noch freie Plätze: Online-Seminar "Das neue Wohnungseigentumsrecht" am 17.05.2021

Am 1.12.2020 trat die WEG-Reform in Kraft. Das Wohnungseigentumsgesetz aus dem Jahr 1951 ist in wesentlichen Teilen modernisiert worden.

Seite 1 von 25